
Die Brust ist in allen Zeiten und Kulturkreisen ein Sinnbild für Weiblichkeit gewesen. Die sehr unterschiedlichen Schönheitsideale früherer Epochen sind uns aus der darstellenden Kunst überliefert. Schon in der griechischen Antike wurden Göttinnen mit normaler Kleidung, aber „oben ohne“ dargestellt. Griechische und römische Göttinnen würden hinsichtlich ihrer Körperproportionen auch den heutigen ästhetischen Vorstellungen von weiblicher Attraktivität voll entsprechen.
Extreme Auffassungen von weiblicher Brustkontur, wie die übertrieben üppigen Busen von amerikanischen Pin-Up Girls in den 60er Jahren und die als Gegenströmung entstandene Mode des knabenhaften kleinen Busens, sind heute nicht mehr zeitgemäß. Eine normal empfindende Frau wünscht sich einen natürlich großen, wohlgeformten Busen für ihr eigenes Selbstwert- und Körpergefühl. Dies entspricht beim BH einem B- bzw. C-Körbchen.
In unserer freizügigen Zeit mit ungenierter Darstellung von Nacktheit in den Medien setzt sich jede Frau kritischer mit dem Aussehen ihrer Brust auseinander. Bei einem ererbten oder entstandenen Formfehler der Brust sind es ästhetische, psychologische und partnerbezogene Gesichtspunkte, die den Wunsch nach einer plastischen Korrektur reifen lassen.
Formkorrekturen der Brust nehmen einen breiten Raum in unserer täglichen Praxis ein, sodass wir hier über sehr große Erfahrung verfügen. Wir streben bei allen plastischen Brustkorrekturen die Wiederherstellung einer natürlich aussehenden Brust an, die in ihrer Größe zum Körper und in ihrer Form zum Alter der Frau passt. Hautschnitte werden nur dorthin gelegt werden, wo sie möglichst wenig zu sehen sind und eine unauffällige Verheilung zu erwarten ist. Die Zone zwischen den Brüsten, das Dekolleté, muss natürlich grundsätzlich von einer Schnittführung ausgenommen bleiben.
Für alle denkbaren Deformitäten der Brust können wir das richtige zeitgemäße Korrekturverfahren anbieten. Zahlreiche Patientinnen verdanken wir der vertrauensvollen Empfehlung von gynäkologischen Kollegen.