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Medikamente, die eine Blutungsneigung verursachen können, z.B. Schmerz- und Grippemittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, dürfen 10 - 14 Tage vor dem Eingriff nicht mehr eingenommen werden. Bei Patienten mit einer Dauermedikation zur gezielten Gerinnungshemmung muss eine spezielle Operationsvorbereitung mit dem Hausarzt abgestimmt werden.
Grundsätzlich müssen wir über wichtige Vorerkrankungen und relevante Voroperationen informiert werden. Medikamenten- und Pflasterallergien sind ebenfalls unbedingt mitzuteilen. Am OP-Tag sollte auf Make-up, Nagellack, Schmuck und Kontaktlinsen verzichtet werden.
Im Regelfall erfolgen unsere Eingriffe in örtlicher Betäubung ambulant und größere Operationen in Allgemeinnarkose im Rahmen eines meist nur eintägigen stationären Aufenthaltes. Bei Kindern erfordern oft auch kleinere Eingriffe eine kurze Vollnarkose.
Wichtig ist, dass der Patient bei einer Operation in Allgemeinnarkose nüchtern ist, d.h. vor OP-Beginn 5 – 6 Stunden auf Nahrungsaufnahme verzichtet hat. Bis 3 Stunden vor dem Eingriff kann noch etwas Wasser getrunken werden.
Das Vorbereitungsgespräch mit dem Narkosearzt und dessen Untersuchung erfolgen im Krankenhaus. Zu dieser routinemäßigen Überprüfung des Gesundheitszustandes müssen folgende Blutwerte vorliegen:
Kleines Blutbild, Kalium, Quick, PTT, yGT, Kreatinin, Blutzucker.
Diese Laboruntersuchung sollte nicht älter als vier Wochen sein und kann irgendein Arzt Ihrer Wahl vornehmen.
Die Vorlage eines aktuellen EKG-Befundes ist bei Patienten erforderlich, die älter als 45 Jahre sind. Nur im Falle von besonderen Gesundheitsproblemen werden von uns eventuell weitere Untersuchungen wie Röntgen der Lunge vor Eingriffen in Allgemeinnarkose angefordert.